Wiener Wirtschaftskammer organisiert neuen Wiener Schrank

Ab sofort befindet sich auch am Bauernfeldplatz in 1090 Wien ein Wiener Schrank mit Überwachungsmodul, sowie einem Defi der Firma Zoll und der Lost&Found Fundservice Versicherungskarte. Organisiert wurde dieser von der Wirtschaftskammer Wien in Zusammenarbeit mit dem Verein Puls. Damit konnte ein weiteres Vorzeigeprojekt implementiert werden, das für mehr Sicherheit sorgt, denn: im Ernstfall zählt jede Sekunde.

„Die Initiative von Petra Maria Ibounig ist beispielgebend“, erklärt Puls-Präsident Harry Kopietz. „Sie hatte die Idee, hier einen Defi inklusive Wiener Schrank zu positionieren – ein idealer Raum, der von vielen Menschen frequentiert wird. Die Rettungskette bei Herzstillstand ist in Wien bereits sehr gut ausgebaut und darauf bin ich sehr stolz. Wichtig ist aber, immer an mögliche Weiterentwicklungen zu denken – starke Partner wie auch derartige Initiativen von Einzelpersonen sind dabei ganz essenziell. Denn mit der Unterstützung eines leicht verfügbaren Defis können engagierte Ersthelfer/innen Leben retten.“ 

Am 11. Juli konnte der Standort am Bauernfeldplatz 4, 1090 in Betrieb genommen werden. Der Standort ist ideal gewählt, da eine Schule, Lokale und mehrere Stationen öffentlicher Verkehrsmittel in unmittelbarer Nähe sind. „Ich bin begeistert von der Idee der öffentlich zugänglichen Defis und als ich davon erfahren habe, gab es kein Halten mehr“, sagt Obmann KommR Helmut Mojescick, Fachgruppe der Versicherungsmakler, Wirtschaftskammer Wien. Finanziert wurde der Wiener Schrank mit dem Defi von der Wirtschaftskammer Wien – Fachgruppe der Versicherungsmakler.  

„Natürlich haben wir sofort zugestimmt, das Gerät bei unserer Apotheke anbringen zu lassen“, meint der Inhaber der VINDOBONA-Apotheke Mag.pharm. Thomas Müller-Uri. „Dass es sich hierbei um ein topmodernes System handelt, ist besonders erfreulich. Wir hatten in der Apotheke auch bereits davor einen Defi – mit dem einer unserer Mitarbeiter auch schon ein Leben gerettet hat. Man sieht also, wie schnell das gehen kann.“ 

Verein PULS & Rescue Panthers: Gemeinsam für ein HERZsicheres Wien

Die Rescue Panthers, ein Eishockeyverein, der aus Mitgliedern von Blaulichtorganisationen besteht und der Verein PULS, setzen ein neuerliches Zeichen für die Sicherheit der Wiener Bevölkerung: Am 25. Juni wurde ein weiterer Defibrillator sowie ein Wiener Schrank an das Haus der guten Hoffnung, CAPE 10, in der Alfred-Adler-Straße 1 im 10. Bezirk übergeben.

Finanziert wurde diese Aktion durch ein von den Rescue Panthers und PULS organisiertem Benefiz-Eishockeyspiel. So konnten bereits sechs Defis finanziert und an die Wiener Polizei übergeben werden, nun wurden die verbliebenen Spendengelder für diese besondere Aktion verwendet. „Der Wiener Schrank mit einem Defibrillator wurde nun an der Außenseite des CAPE10 montiert, damit das Gerät allen potenziellen Lebensretter*innen 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zur Verfügung steht“, sagt PULS-Präsident Harry Kopietz. „Selbstverständlich ist das Gerät auch mit der PULS KISS Security Card ausgestattet.“ Diese Security Card ermöglicht eine ständige Defi-Ortung mit automatisierter Kartierung.

„Im Notfall zählt jede Sekunde – einen Defibrillator rund um die Uhr in greifbarer Nähe zu haben, kann Leben retten. Jeder zusätzliche Defi ist ein stückweit mehr Sicherheit in unserer Stadt. Der Verein Puls leistet hier einen unmessbaren Beitrag. Gerade an einer gemeinnützigen Einrichtung, wie dem Cape 10, soll ein Defi nicht fehlen. Der Dank gilt den Rescue Panthers, die hier die Initiative ergriffen haben. Meine tiefste Anerkennung gilt auch allen couragierten Ersthelferinnen und Ersthelfern, die beherzt handeln und durch ihre gelebte Zivilcourage uns allen ein Vorbild sein sollten. Denn wenn Hilfe da ist, wenn sie gebraucht wird, zeigt sich der unschätzbare Wert des sozialen Zusammenhalts“, so Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál.

„Es freut mich, dass wir durch unsere Veranstaltung nicht nur einen erfolgreichen Wettbewerb austragen konnten, sondern damit auch einen bedeutenden Beitrag zur Sicherheit der Wiener Bevölkerung leisten können“, erklärte Thomas Merlin Burger, Präsident der Rescue Panthers. „Die hohe Beteiligung von über 1.000 Zuschauern und die großzügigen Spenden verdeutlichen das starke soziale Engagement und die Solidarität innerhalb der Stadt Wien. Das ist wirklich bemerkenswert.“

„Im Falle eines Herzstillstandes muss es schnell gehen“, sagt Dr. Mario Krammel, geschäftsführender Präsident des Verein Puls und Chefarzt der Berufsrettung Wien. „Durch eine rasche Erstversorgung mit einem Defibrillator noch vor Eintreffen der Rettung verdoppelt sich die Überlebenschance. Damit kann jeder und jede Einzelne einen wichtigen Beitrag zur Lebensrettung leisten.“

Das Haus – ein Projekt der CAPE10-Stiftung – ist ein besonderer Ort der Begegnung für alle, ein modernes Sozial- und Gesundheitszentrum im Sonnwendviertel. Ein Zentrum für alle Menschen – auch für armutsbetroffene und / oder gesundheitlich benachteiligte Menschen, insbesondere für Frauen, Kinder und Jugendliche. Hier finden spezielle

Weiterbildungsveranstaltungen statt und ein Kulturprogramm ermöglicht Besucher*innen niederschwelligen Zugang zu Kunst und Kultur. Mit den Begrünungsmaßnahmen am Haus selbst und rund um das Haus erfüllt CAPE 10 jedoch nicht nur seinen sozialen Auftrag, sondern leistet als „grünes Haus“ auch seinen Beitrag zum Klimaschutz.

Über die Rescue Panthers

Die Rescue Panthers sind ein Eishockeyverein, der 2018 gegründet wurde, um Mitgliedern von Blaulichtorganisationen die Möglichkeit zu bieten, organisationsübergreifend Sport zu treiben und gleichzeitig soziales Engagement in der Stadt Wien zu zeigen. Die Kampagne „Im Herzen Wiener*in“ wurde ins Leben gerufen, um im Kampf gegen den plötzlichen Herztod in Wien einen wesentlichen Beitrag zu leisten.

Über PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes

Der Verein PULS versteht sich als neutrale und überparteiliche Plattform, deren Mitgliederinnen und Mitglieder sich im Kampf gegen den plötzlichen Herztod engagieren. Es gilt Bewusstsein zu schaffen, Wiederbelebung zu unterrichten, und entsprechende Forschung voranzutreiben. PULS kooperiert mit Einsatzorganisationen, Universitäten, Fachgesellschaften sowie Partnern aus der Industrie. Alle Projekte basieren auf wissenschaftlichen Grundsätzen und entsprechen internationalen Leitlinien.

Reanimationsforscher*innen tagten in Wien

70 Teilnehmer*innen aus 17 EU-Mitgliederstaaten kamen zum Abschlussmeeting des EU-finanzierten Förderprogrammes PARQ COST Action zum Thema „Plötzlicher Herztod“ nach Wien. Federführend wurde das Event von Puls, Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, organisiert.

„Nur so können wir gemeinsam wachsen. Die Stadt Wien unterstützt als zentral in Europa gelegener Dreh- und Angelpunkt solche Initiativen und ermöglicht damit ein Vorwärtskommen“, unterstreicht Puls-Präsident Harry Kopietz die Bedeutung einer Einbindung in europäische Netzwerke. Die PARQ COST Action, ein von der EU finanziertes Förderprogramm für wissenschaftliche Arbeitsgruppen, beschäftigt sich mit dem Thema „Plötzlicher Herztod“ und dessen Prävention und Behandlung. Ein Thema, dem sich auch PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes verschrieben hat. Der 2. Geschäftsführende Präsident des Vereins PULS, Priv.-Doz. DDr. Sebastian Schnaubelt holte das PARQ-Abschlussmeeting nach Wien.

Veranstaltet wurde das dreitägige Treffen der Wissenschaftler*innen und Stakeholder zum Thema „Plötzlicher Herztod und Wiederbelebung“ vom Verein PULS in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Rat für Wiederbelebung (ARC) und dank der großzügigen Unterstützung u.a. der Arbeiterkammer und der Stadt Wien. Die Teilnehmer*innen konnten sich bei Vorträgen, Besprechungen und Beratungen zur Weiterentwicklung von lebensrettenden Systemen austauschen. Vor allem die für PULS so wichtige Vernetzung mit anderen ähnlichen Initiativen wurde damit weiter gestärkt.

„Es ist beeindruckend zu sehen, wie enthusiastisch die Teilnehmenden aus verschiedensten Nationen über das Thema Wiederbelebung diskutieren, und wie PULS dafür als professionelle Organisation einen Rahmen bieten kann“, fasst Dozent Schnaubelt die vergangenen Tage zusammen. Organisatorin Sabine Heider ergänzt: „PULS kann stolz sein, ein solches Event nicht nur nach Wien geholt zu haben, sondern auch erfolgreich international wahrgenommen zu werden.“

„Wien war schon immer eine zentrale Plattform in Europa, wenn es um Zusammenarbeit geht“, sagt auch der Vorsitzende des ARC, Joachim Schlieber und bekräftigt damit die Bedeutung für das ganze Bundesgebiet. „Der ARC als Dachorganisation für die Wiederbelebung in Österreich und Vertreterin des Europäischen Rates für Wiederbelebung in Österreich setzt sich nachdrücklich für ein gemeinsames Vorgehen im Kampf gegen den Plötzlichen Herztod ein“.

PVÖ bekommt Wiener Schrank

Vor Kurzem konnte ein weiterer Wiener Schrank in Betrieb genommen werden. PULS-Geschäftsführer Herbert Willer hat den neuen Wiener Schrank an den PVÖ Wien, vertreten von Landesgeschäftsführerin Michaela Sramek, übergeben. Für PVÖ-Landespräsident Harry Kopietz ist es besonders wichtig, dass der PVÖ Wien gegen den plötzlichen Herztod gewappnet ist. Auch für PULS ist es ein weiterer Schritt im Kampf gegen den plötzlichen Herztod!

Praktische Funktionen konnten PVÖ überzeugen

Durch den Wiener Schrank ist der darin befindliche Defi unter anderem gegen Wettereinwirkungen geschützt und wird überwacht. Selbst wenn der Defi verwendet wird, wird durch die daran angebrachte PULS Lost&Found Fundservice Versicherungskarte gewährleistet, dass der Defi wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückfinden kann. Ansonsten ist der Defi durch die Versicherungskarte gegen Diebstahl und Vandalismus versichert. Die vielen praktischen Funktionen waren für den PVÖ überzeugend – somit ist nun auch das PVÖ-Landesbüro in Wien herzsicher!

PULS Verein am Filmset von „Fountain of Youth“

Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Natalie Portman war im März für Dreharbeiten in Wien. Um am Filmset gegen den plötzlichen Herztod gewappnet zu sein, bestand die Filmcrew aus Großbritannien auf einen Defi am Set.

Herzsicher am Set

Auf Ersuchen von PULS stellte die Firma HABEL ein ZOLL-Leihgerät für die Dauer der Dreharbeiten zur Verfügung. Im Zuge dessen war PULS vor Ort und sorgte für ein herzsicheres Filmset.

Auf der Suche nach dem Jungbrunnen in Wien

Unter der Regie von Guy Ritchie übernimmt Natalie Portman die Hauptrolle im neuen Abenteuerfilm „Fountain of Youth“. Darin begibt sie sich gemeinsam mit John Krasinski, in der Rolle ihres Bruders, auf die Suche nach dem titelgebenden Jungbrunnen.

Die Rescue Panthers haben ein Herz für Wien: Weitere sechs lebensrettende Defis für die Wiener Polizei

Die Rescue Panthers, ein Eishockeyverein, der aus Mitgliedern von Blaulichtorganisationen besteht, setzt ein starkes Zeichen für die Sicherheit der Wiener Bevölkerung: Im Rahmen zahlreicher Spendenaktionen – unter anderem ein Benefiz-Eishockeyspiel – wurde Geld für lebensrettende Defibrillatoren gesammelt. Nun fand die Übergabe der sechs Defis an die Wiener Polizei statt.

Die Kampagne „Im Herzen Wiener*in“ wurde in Kooperation mit dem Verein PULS ins Leben gerufen, um den plötzlichen Herztod innerhalb der Stadt Wien zu bekämpfen. Durch großzügige Spenden und die Unterstützung engagierter Partnerinnen konnten die Rescue Panthers einen Betrag von 11.000,- Euro sammeln.

Die gesammelten Spenden ermöglichten die Anschaffung von sechs Defibrillatoren, die zukünftig im Rahmen des First Responder Projektes in den Funkwagen sowie in anderen mobilen Einheiten der Polizei eingesetzt werden. Mario Krammel, der Präsident des Verein Puls und Chefarzt der Berufsrettung Wien zeigte sich erfreut: „Diese Maßnahme trägt dazu bei, die Reaktionszeit der Polizei bei medizinischen Notfällen zu verkürzen und die Stadt Wien noch herzsicherer zu machen.“

„Die Veranstaltung war nicht nur ein sportlicher Wettbewerb, sondern auch eine Gelegenheit für die Bevölkerung Wiens Danke zu sagen, sich zu engagieren und etwas Positives zu bewirken. Die breite Teilnahme und die großzügigen Spenden zeigen das starke soziale Engagement und die Solidarität innerhalb der Stadt Wien. Wir freuen uns, heute die Ergebnisse unserer Kampagne in Form von lebensrettenden Defibrillatoren an die Wiener Polizei übergeben zu können.“, sagte Thomas Merlin Burger, Präsident der Rescue Panthers.

Auch Ines Bürger, die Logistikleiterin der Polizei Wien lobte die gute Kooperation zwischen den Organisationen und meinte: „Ich freue mich auf eine Fortsetzung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit.“

Über die Rescue Panthers

Die Rescue Panthers sind ein Eishockeyverein, der 2018 gegründet wurde, um Mitgliedern von Blaulichtorganisationen die Möglichkeit zu bieten, organisationsübergreifend Sport zu treiben und gleichzeitig soziales Engagement in der Stadt Wien zu zeigen. Die Kampagne „Im Herzen Wiener*in“ wurde ins Leben gerufen, um im Kampf gegen den plötzlichen Herztod in Wien einen wesentlichen Beitrag zu leisten.

Über PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes

Der Verein PULS versteht sich als neutrale und überparteiliche Plattform, deren Mitgliederinnen und Mitglieder sich im Kampf gegen den plötzlichen Herztod engagieren. Es gilt Bewusstsein zu schaffen, Wiederbelebung zu unterrichten, und entsprechende Forschung voranzutreiben. PULS kooperiert mit Einsatzorganisationen, Universitäten, Fachgesellschaften sowie Partnern aus der Industrie. Alle Projekte basieren auf wissenschaftlichen Grundsätzen und entsprechen internationalen Leitlinien. Mehr unter: www.puls.at.

Weitere Informationen zum Verein Puls www.puls.at

Rückfragen & Kontakt:

Puls, Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes
PhDr. Andreas Lachner-Zenker MSc, MBA
Zenker & Co Public Relations
Tel.: 0664/ 2443242
presse@puls.at

Rescue Panthers
Martina Forster, MSc
Projektmanagerin der Rescue Panthers
rescuepanthers@gmail.com
065047812369

Therme Wien bekommt öffentlich zugänglichen Defibrillator

Um auch außerhalb der Öffnungszeiten Leben retten zu können, ist die Therme Wien ab sofort mit einem „Wiener Schrank“, einem öffentlich zugänglichen Defibrillator, ausgestattet.

Ab sofort ist auch vor der Therme Wien ein „Wiener Schrank“, ein öffentlich zugänglicher Defibrillator, montiert. Im gesamten Areal der Therme Wien, Therme Wien Med und im Fitnesscenter der Therme Wien gibt es dann insgesamt sieben der lebensrettenden Defibrillatoren. 

„Sicherheit für unsere Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist essentiell. Dafür stellen wir sämtliches Equipment zur Verfügung und arbeiten laufend an der Optimierung der Abläufe. Wir freuen uns, dass durch die Anbringung eines weiteren Defibrillators im Außenbereich der Therme Wien auch die unmittelbare Umgebung, wie die U-Bahn-Station Oberlaa, die Kurkonditorei sowie der Kurpark Oberlaa gut abgesichert ist“, betont Therme Wien Geschäftsführer Dr. Edmund Friedl.

Jede Sekunde zählt

„Im Falle eines Herzstillstandes muss es schnell gehen. Durch eine rasche Erstversorgung mit einem Defibrillator noch vor Eintreffen der Rettung verdoppelt sich die Überlebenschance“, sagt PULS-Präsident Harry Kopietz. Die Therme Wien und PULS, der Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, setzen daher gemeinsam ein Zeichen und bringen vor dem Thermeneingang, gegenüber des U-Bahn-Zugangs Oberlaa, den sogenannten „Wiener Schrank“ mit Fernüberwachung an. Die PULS KISS Security Card ermöglicht eine ständige Defi-Ortung mit automatisierter Kartierung. Diese innovative Investition soll auch als Vorbild und Referenz für weitere Thermenstandorte der VAMED Vitality World gelten.

Priv.-Doz. DDr. Sebastian Schnaubelt, 2. geschäftsführender Präsident des Vereins PULS freut sich über die laufende intensive Kooperation und das ‚herz-sichere‘ Vorzeigeprojekt mit der Therme Wien.

Die Scheu vor Wiederbelebung nehmen

Um den Thermen-Gästen die Scheu vor Wiederbelebungsmaßnahmen zu nehmen und den Umgang mit Defibrillatoren näherzubringen, werden PULS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am 14. und 15. November 2023 in der Therme Wien praktische Übungen abhalten sowie für Fragen rund um das Thema Wiederbelebung im Thermenfoyer zur Verfügung stehen. 

PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes

Der Verein PULS versteht sich als neutrale und überparteiliche Plattform, deren Mitgliederinnen und Mitglieder sich im Kampf gegen den plötzlichen Herztod engagieren. Es gilt Bewusstsein zu schaffen, Wiederbelebung zu unterrichten, und entsprechende Forschung voranzutreiben. PULS kooperiert mit Einsatzorganisationen, Universitäten, Fachgesellschaften sowie Partnern aus der Industrie. Alle Projekte basieren auf wissenschaftlichen Grundsätzen und entsprechen internationalen Leitlinien. Mehr unter: www.puls.at.

Therme Wien – Erfolgsprojekt der VAMED Vitality World

Der international tätige Gesundheitskonzern VAMED engagiert sich seit 1995 im Thermen- und Wellnessbereich. Unter der 2006 gegründeten Kompetenzmarke VAMED Vitality World betreibt die VAMED acht der beliebtesten Resorts in Österreich: den AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld, das SPA Resort Therme Geinberg, die Therme Laa – Hotel & Silent Spa, die St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen, die Therme Wien, das Gesundheitszentrum Bad Sauerbrunn, das TAUERN SPA Zell am See – Kaprun und das la pura women‘s health resort kamptal in Gars am Kamp. Damit ist die VAMED führender Betreiber von Thermen- und gesundheitstouristischen Resorts in Österreich. Eigentümer der Therme Wien sind die Wien Holding GmbH, die VAMED AG, die Vienna Insurance Group Wiener Städtische Versicherung AG, die Unicredit Bank Austria AG und die Erste Group Bank AG.

Rückfragen und Kontakt:

Therme Wien
Ursula G. Piatnik
T: +43168009-9122
ursula.piatnik@thermewien.at

The Skills Group | Team Farner
Jürgen Gangoly
T: +4315052625-13
gangoly@skills.at

PULS, Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes
PhDr. Andreas Lachner-Zenker MSc, MBA
Zenker & Co Public Relations
T: 0664/ 2443242 
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Kampf dem Herztod: Auch die Parkraumüberwachungsorgane werden „first responder“

Wien (OTS) – Jede Sekunde zählt: Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod unterstützt nun auch die Parkraumüberwachung der Stadt Wien die Aktion von Puls, dem Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes.

Laufend werden zusätzliche Kolleginnen ausgebildet – die mittels der Lebensretter-App registrierten Ersthelferinnen werden dann über einen Notfall in ihrer Nähe informieret. Voraussetzung für die Registrierung bei der Lebensretter-App ist ein 16-Stunden-Erste-Hilfe-Kurs. Von den Parkraumüberwachungsorganen haben bereits 145 Personen die entsprechende Ausbildung absolviert, im Herbst/Winter folgen weitere 130 Personen. „Die Kolleginnen sind laufend auf den Straßen Wiens unterwegs und können im Ernstfall rasch helfen. „Danke an die Mitarbeiterinnen, die sich bereit erklären, hier aktiv zu werden und mittels Lebensretter-App rasch Hilfe zu leisten, denn im Ernstfall zählt jede Sekunde“, so Michelle Krumpschmid, Leiterin der MA67-Parkraumüberwachung.

Das Prinzip der App ist technisch fundiert aufbereitet, die Anwendung dennoch ganz einfach: Notrufe, die einen Herzstillstand vermuten lassen, werden innerhalb weniger Sekunden automatisch auch an jene App-Userinnen gesendet, die sich zum Zeitpunkt des Notrufes in einem Umkreis von 400 Metern zum Einsatzort befinden. Sobald diese ihre Verfügbarkeit bestätigen, beginnt ihr Einsatz. Die App leitet sie via Navigation entweder direkt zum Einsatzort oder zuvor zum nächsten öffentlich zugänglichen Defibrillator. So kann wichtige Zeit gewonnen und können Menschenleben gerettet werden.

Ziel der App

  • Verkürzung des Zeitraums zwischen Notruf und Eintreffen der Rettungskräfte durch Ergänzung professioneller Ersthelferinnen in der Nähe des Einsatzortes
  • Koordination des Rettungseinsatzes erfolgt weiterhin über die Leitstelle
  • Mehrere Lebensretter werden gleichzeitig alarmiert, um sicherzustellen, dass die Erste Hilfe verlässlich und schnell beim Patienten ankommt
  • Alle Infos auf www.puls.at/projekte/lebensretter-app

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/presse/bilder

Rückfragen & Kontakt:

Patrick Futterknecht
Öffentlichkeitsarbeiter der Magistratsabteilung 67
Telefon: +43 1 4000 67024
E-Mail: patrick.futterknecht@wien.gv.at

Wien wird HERZsicherste Stadt Europas

Im gemeinsamen Kampf gegen den plötzlichen Herztod

Knapp 7.000 Defi-Einsätze durch engagierte Polizist*innen in zehn Jahren Projektlaufzeit „Polizei First Responder“ – was als engagierte Idee eines ehrenamtlichen Vereins begonnen hat, ist zu einer Erfolgsgeschichte für PULS, den Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, die Wiener Polizei und die Stadt Wien geworden. „Unser Ziel ist es, die Überlebenschancen der Menschen mit plötzlichem Herzstillstand zu erhöhen“, sagt Bürgermeister Dr. Michael Ludwig. „Dank zahlreicher Maßnahmen gemeinsam mit dem Verein PULS wie der Ausbildung der Polizistinnen und Polizisten, der Etablierung der Lebensretter-App, der Inbetriebnahme zahlreicher öffentlicher Defis und vieler anderer Projekte sind wir unserer Idee, Wien zur HERZsichersten Stadt zu machen, wesentliche Schritte nähergekommen.“

Im Rahmen eines „Stationen-Lehrpfads der Reanimation“ stellten der Verein PULS, die Helfer Wiens, die Medizinische Universität Wien, A1, die GEWISTA, die Wiener Polizei, die Berufsrettung Wien, die Berufsfeuerwehr Wien, die MA 67 sowie der Bürgerdienst der Stadt ihre Projekte und Aktivitäten im gemeinsamen Kampf gegen den plötzlichen Herztod vor. 

Die Polizistinnen und Polizisten haben in diesen zehn Jahren rund 7.000 Einsätze als First Responder absolviert. „Die Wiener Polizei, der ja gesetzlich auch die Erste allgemeine Hilfeleistungspflicht obliegt, hat durch den Einsatz der Defis bereits hunderte Menschenleben gerettet. Diese Zusammenarbeit mit dem Verein PULS ist eine Erfolgsgeschichte und wird auch laufend weiter ausgebaut“, sagtLandespolizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl. Alle uniformierten Polizist*innen im Außendienst – das sind rd. 6.500 Personen – wurden in den lebensrettenden Sofortmaßnahmen und vor allem im Umgang mit einem Defibrillator geschult. Im Notfall kommt einer unserer 275 Defis zum Einsatz.“

„Wir haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte dank der Unterstützung der Stadt Wien und der Medizinischen Universität Wien wie auch vieler anderer Partner etablieren können“, meint PULS-Präsident Harry Kopietz. „Das Geheimnis der Wiederbelebung ist einfach: es geht um die Zeit, die verstreicht, bis entsprechende Wiederbelebungsmaßnahmen getroffen werden. Bei einem Herzstillstand zählt rasches Eingreifen. Und das können alle. Wir konnten in Wien bereits zahlreiche öffentliche Defibrillatoren installieren sowie Helferinnen und Helfer schulen. Ein Konzept, das sich auszahlt.“

Mit gezielten Aufklärungskampagnen macht der Verein PULS immer wieder auf die lebensrettenden Maßnahmen aufmerksam. „Mit der Unterstützung der Agentur Lumsden & Friends finden wir hier einen breiten Zugang zur Bevölkerung“, meint der 1. geschäftsführende Präsident von PULS und Chefarzt der Berufsrettung Wien Dr. Mario Krammel. „Wichtig ist zu vermitteln, wie einfach es ist, zu helfen. Denn bei einem Herzstillstand sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit pro Minute um zehn Prozent, nach rund drei Minuten treten im Gehirn bereits erste nicht wiedergutzumachende Schäden auf. Die Ersthelfer-Maßnahmen sind einfach: gemäß unserem Spruch „Rufen – Drücken – Schocken“ rufen Sie den Rettungsnotruf 144, drücken Sie anschließend kräftig und schnell in die Mitte des Brustkorbes und bringen Sie schnellstmöglich einen Defi zum Einsatz.“ „Die Zusammenarbeit von Lumsden & Friends mit dem Verein PULS ist die perfekte Symbiose: Wir entwickeln kostenlos Konzepte, die ein wichtiges Anliegen unterstützen und gleichzeitig sind diese Konzepte unsere Leistungsschau, wie man innovativ und disruptiv werben kann“, sagt Marco Lumsden, Lumsden & Friends.

Einen wesentlichen Beitrag zur „herzsichersten“ Stadt Wien leistet seit 2014 auch das Projekt „Ich kann Leben retten“. Dieses Präventionsprojekt schafft Bewusstsein für Erste Hilfe Maßnahmen bei allen Kindern der dritten und sechsten Schulstufe. Geschulte Trainer*innen der Rettungsorganisationen Arbeiter Samariter Bund, Johanniter Unfall Hilfe, Jugendrotkreuz und Malteser Hospitaldienst zeigen Schüler*innen wie auch sie lebensrettende Hilfe leisten können. Die Reanimationstrainings werden von der Stadt Wien finanziert und von der Bildungsdirektion unterstützt. Die Koordination zwischen allen Partnern übernehmen „Die Helfer Wiens“.

„Die Rettungskette bei Herzstillstand ist in Wien mittlerweile einzigartig und darauf bin ich sehr stolz. Neben der Berufsrettung Wien sind auch Polizei, Feuerwehr und freiwillige Helferinnen und Helfer über die Lebensretter App eingebunden“, sagt Bürgermeister Ludwig. In Wien stehen neben den ausgebildeten Helfer*innen der Rettungsdienste wie auch von Feuerwehr und Polizei, die regelmäßig Schulungen absolvieren und Defis mitführen, an zahlreichen öffentlichen Standorten Laien-Defiszur Verfügung. Dazu zählen beispielsweise die Wiener Märkte, Einrichtungen von Wiener Wohnen, Defi-Telefonzellen, U-Bahn-Stationen und viele andere Möglichkeiten im öffentlichen Raum. In einigen Wohnhausanlagen, die von Wiener Wohnen betreut werden, wurden ebenfalls bereits Defis installiert. Auch zahlreiche Mitarbeiter*innen der Parkraumüberwachung (MA 67) haben eine Schulung zum First Responder absolviert und sind ebenfalls in die LebensretterApp integriert. Ebenso der Bürgerdienst der Stadt Wien, wo sämtliche Mitarbeiter*innen geschult wurden und die Fahrzeuge mit Defis ausgestattet sind.

„Der Verein PULS, in Zusammenarbeit mit der Berufsrettung Wien und der MedUni Wien, ist auch wissenschaftlich im Bereich des plötzlichen Herztodes und der Wiederbelebung engagiert; so konnte bereits mehreren Arbeiten in internationalen peer-reviewed Journalen der Erfolg des „Wiener Weges“ aufgezeigt werden“, so DDr. Sebastian Schnaubelt 2. geschäftsführender Präsident von PULS und Notfallmediziner an der MedUni Wien. (Publikation siehe QR-Code).

Um auf diese Defi-Standorte aufmerksam zu machen, wurde von der Gewista ein eigenesLeitsystem kreiert, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. „Gleichzeitig sind alle Defi-Standorte auch im Einsatzleitsystem der Wiener Rettungsleitstelle hinterlegt, um im Bedarfsfall eine Helferin oder einen Helfer zum nächstmöglichen Defi zu lotsen. Zusätzlich wurde mit der Lebensretter-App die optimale Möglichkeit geschaffen, um noch schneller, Helfer*innen in der Nähe zu alarmieren“, sagt Dr. Rainer Gottwald, Leiter der Berufsrettung Wien. Mit Hilfe der App werden registrierte Ersthelfer*innen – derzeit mehr als 3.000 Personen – über einen Notfall in ihrer Nähe informiert. Die App führt sie direkt zu den betroffenen Personen. Dieses Projekt wird vom Verein Lebensretter in enger Zusammenarbeit mit der Berufsrettung (MA 70), dem Verein PULS sowie den Landesverbänden von Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hospitaldienst und Rotes Kreuz durchgeführt.

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt derzeit auch in der Nutzung alter Telefonzellen gemeinsam mit den Partnern A1, iTelekom und PULS. Durch den Einsatz smarter Technologie gelingt eine sinnvolle Nachnutzung von A1-Telefonzellen – sogenannter City Safety Hubs –, die damit einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes leisten. Besonders wertvoll ist, dass die Telefonzellen gut einsehbar und tatsächlich 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche verfügbar sind. 

Künftig sollen diese Standorte auch durch die Unterstützung von A1-Partnern mitInfo/Werbe-Tafeln, Bankomaten, Ladestationen und Paketstationen ausgestattet werden. „In einer Zeit, in der sich unsere Städte und Gemeinschaften ständig weiterentwickeln, wollen wir nicht nur zur Verbesserung der Lebensqualität in Wien beitragen, sondern auch Innovation und Nachhaltigkeit fördern. Gemeinsam setzen wir uns für die lebenswerteste Stadt der Welt ein“, Mag. Nadine Al-Wazzan, M.A.I.S., COO iTelekom:

Weiterführende Informationen: https://diehelferwiens.wien.gv.at/reanimationsprojekt

Weitere Informationen zum Verein PULS: www.puls.at

Wien, am 10. Oktober 2023

Rückfragen & Kontakt:

PULS, Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes
PhDr. Andreas Lachner-Zenker MSc, MBA
Zenker & Co Public Relations
Tel.: 0664/ 2443242 
presse@puls.at

16. Oktober ist internationaler Tag der Wiederbelebung (World Restart a Heart Day)

Marktamt: Neue Defibrillatoren machen die Wiener Märkte „herzsicher“

Wien (OTS) – 5 neue Defibrillatoren hat das Marktamt in den vergangenen Tagen installiert. Neben dem Vorgarten- und dem Volkertmarkt im 2. Bezirk wurden der Rochus-, der Schwender- und der Johann-Nepomuk-Vogl-Markt neu bestückt. Insgesamt machen jetzt 19 dieser lebensrettenden Apparate die Wiener Märkte noch „herzsicherer“. Die Aufstellplätze sind natürlich sehr bewusst gewählt, verzeichnen die Märkte doch eine Besucherinnen-Frequenz von rund 410.000 Menschen pro Woche.

Stadtrat Peter Hacker: „Durch die Aktion, Defis an stark frequentierten Plätzen Wiens zu installieren, tragen wir zur allgemeinen Sicherheit in unserer Stadt bei. Ein flächendeckendes Netz von öffentlich zugänglichen Defibrillatoren kann im Notfall Menschenleben retten. Gerade am internationalen Tag der Wiederbelebung ist es uns besonders wichtig, diesbezüglich ein Zeichen zu setzen“. Harry Kopietz, Präsident des Verein PULS ergänzt: „Die Aufklärung der Bevölkerung und die Botschaft „DU kannst nichts falsch machen – auch DEINE Hände können Leben retten“ zählen neben dem Ausbau des Defi-Netzwerks und den Reanimationsschulungen zahlreicher ErsthelferInnen zu unseren wichtigsten Anliegen.“

„Bei der Aufstellung wurde in Abstimmung mit den Expertinnen des Vereins PULS darauf geachtet, das Netzwerk an bereits vorhandenen Defis im öffentlichen Raum bestmöglich zu ergänzen“, erklärt Marktamtsdirektor Andreas Kutheil. Das Marktamt setzt alles daran die Märkte stetig zu verbessern, dazu gehört natürlich auch die Vorsorge für medizinische Ernstfälle. Die Defibrillatoren sind rund um die Uhr zugänglich und führen mittels Sprachanweisung einfach durch die Anwendung. Sowohl das Marktamt als auch der Verein PULS sind Mitglieder des K-Kreises, der aus allen Wiener Blaulicht- und Hilfsorganisationen, sowie sämtlichen sicherheitsrelevanten Dienststellen der Stadt Wien, ihr nahestehenden Unternehmen und privaten Partnerinnen besteht.

Nähere Informationen gibt es beim Marktamts-Telefon unter der Wiener Telefonnummer 4000 – 8090. Das Marktamts-Telefon ist Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 21 Uhr, Samstag zwischen 8 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt.

Rückfragen & Kontakt:
Alexander Hengl
Mediensprecher des Marktamtes
Telefon: 01 4000 59255
E-Mail: alexander.hengl@wien.gv.at
www.marktamt.wien.at