PULS Kampagne 2022

Deine Hände können …

Unser Vorstandsmitglied Marco Lumsden und sein Team von der Agentur Lumsden & Friends haben sich für dieses Jahr wieder eine tolle Kampagne einfallen lassen um uns in unserer Mission zu unterstützen.

Im Herzen Wiener*in

Das „Benefiz Eishockeyspiel am 15.10.2022“ für ein herzsicheres Wien! „EC Rescue Panthers Berufsrettung Wien“ gegen „Eishockeyteam der Polizei Wien“
… fiebern auch Sie vor Ort beim Match live mit …

und unterstützen Sie diese Kampagne! Spenden Sie schon heute – Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

Wahlfach im Fokus

Letzten Freitag fiel in der Wiener Bildungsakademie die erste Klappe für ein neues Lehrvideo. Unter der Leitung von Sebastian Schnaubelt begannen die Dreharbeiten dazu. Die 17-köpfige Crew setzte sich aus PULS-Mitgliedern, TutorInnen der MedUni Wien und dem großartigen Videoteam der Wiener Bildungsakademie zusammen.

Das Video wird von PULS gemeinsam mit der MedUni Wien produziert und soll den Studierenden einen Überblick über das Wahlfach „Lernen durch Lehren von lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ ermöglichen.

Zum Inhalt: Mario Krammel und David Weidenauer führen fachlich in das Thema Laien-Reanimation ein. Es werden die spezifischen Unterschiede der Wahlfach-Gruppen „Schule“, Öffentlichkeitsarbeit“ und „Polizei / First Responder“ erklärt. Gleichzeitig werden die klassischen Puls-Lehrmittel (Puppen und Defis) und deren verschiedene Funktionen erläutert.

Am ersten Drehtag wurden hauptsächlich die Inhalte zu den Gruppen „Schule“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ erarbeitet sowie die Erklärungen zum Equipment. Es wird noch einen zweiten Drehtag Outdoor geben; dann mit dem Schwerpunkt Polizei und Rettungskette.

Alexander Van der Bellen

Neuer PULS-Botschafter

Wir freuen uns sehr, dass sich Alexander Van der Bellen als PULS-Botschafter zu Verfügung stellt und auch die PULS-Kampagne 2022 unterstützen wird.

„Zusammenhalten und aufeinander schauen hat in Österreich immer schon eine große Bedeutung. Das gilt auch ganz besonders im Bereich der Ersten Hilfe. Deshalb freue ich mich, den Verein Puls, der so wertvolle Arbeit im Bereich der Bewusstseinsbildung und Information leistet, als Botschafter unterstützen zu dürfen“.

Alexander Van der Bellen

Der Wiener Schrank

Diese Entwicklung von PULS beinhaltet Lösungen für alle erdenklichen Anforderungen, die an einen Defi-Schrank gestellt werden und eröffnet gleichzeitig weitere Möglichkeiten.

Unter der Leitung von Christian Bader aus dem PULS-Team haben wir etwa ein Jahr lang den „Wiener Schrank“ entwickelt. Dieses Schranksystem beinhaltet technisch optimale Lösungen für alle erdenklichen Anforderungen, die an einen Defi-Schrank gestellt werden. Es freut uns sehr auch schon mitteilen zu können, dass die ersten Schränke für unsere Projektpartner von Wiener Wohnen bereits gebaut und ausgeliefert wurden. Von den ersten Inbetriebnahmen werden wir natürlich berichten.

Der Projektauftrag war klar: Der Defi muss im Ernstfall vorhanden und einsatzbereit sein!

Verhindert kann dies durch klimatische Einflüsse oder Vandalismus werden. Um den Defi davor zu schützen verfügt der „Wiener Schrank“ über:

  • Permanente Präsenzkontrolle – die Position des Defis ist online jederzeit in Echtzeit bekannt
  • Überwachung der Einsatzbereitschaft des Defis
  • Klimakontrolle im Schrank – zur Vermeidung von Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitswerte, die dem Defi schädigen könnten
  • Alarmanlage – je nach Gefährdung und Einsatzort können unterschiedliche optische oder akustische Alarme integriert werden
  • Gesicherte Stromversorgung des Ortungsmoduls – über eine induktive Koppelung wird sichergestellt, dass das Ortungsmoduls stets voll aufgeladen ist und einen Batteriewechsel überflüssig macht
  • Kommunikation via IoT (Internet Of Things) – Kosten werden gespart und die Interaktionsmöglichkeiten werden maximiert

Alle Lösungen und Funktionen sind modular und kostengünstig gestaltet und wurden intensiv getestet. Natürlich besteht eine Abhängigkeit vom verwendeten Defi und inwieweit dieser eine Interaktion zulässt.

Damit ist das Projekt aber nicht abgeschlossen. Wir stehen jetzt auch in einem Erfahrungsaustausch mit Organisationen außerhalb von Österreich, um die Möglichkeiten des Schranksystems noch einmal zu erweitern. Gleichzeitig testen wir die verschiedenen Defi-Modelle, um eine Empfehlungsliste hinsichtlich Interaktion mit dem „Wiener Schrank“-System zur Verfügung stellen zu können.