PULS beim ASKÖ Sportfest

Am 9.5.24 durfte der Verein PULS ein weiteres Mal am Brigittenauer ASKÖ Sportfest teilnehmen. Bei dem Familien-, Sport- und Spielefest konnten Familien mit ihren Kindern an diversen Aktivitäten wie dem Bezirkslauf oder Sporttunieren teilnehmen.

PULS war mit einem Stand vor Ort, an dem die Familien selbst die wichtigen Maßnahmen zur Wiederbelebung trainieren konnten. Bei schönstem Wetter mit sommerlichen Temperaturen waren fast 250 Besucherinnen und Besucher beim PULS-Stand.

Reanimationsforscher*innen tagten in Wien

70 Teilnehmer*innen aus 17 EU-Mitgliederstaaten kamen zum Abschlussmeeting des EU-finanzierten Förderprogrammes PARQ COST Action zum Thema „Plötzlicher Herztod“ nach Wien. Federführend wurde das Event von Puls, Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, organisiert.

„Nur so können wir gemeinsam wachsen. Die Stadt Wien unterstützt als zentral in Europa gelegener Dreh- und Angelpunkt solche Initiativen und ermöglicht damit ein Vorwärtskommen“, unterstreicht Puls-Präsident Harry Kopietz die Bedeutung einer Einbindung in europäische Netzwerke. Die PARQ COST Action, ein von der EU finanziertes Förderprogramm für wissenschaftliche Arbeitsgruppen, beschäftigt sich mit dem Thema „Plötzlicher Herztod“ und dessen Prävention und Behandlung. Ein Thema, dem sich auch PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes verschrieben hat. Der 2. Geschäftsführende Präsident des Vereins PULS, Priv.-Doz. DDr. Sebastian Schnaubelt holte das PARQ-Abschlussmeeting nach Wien.

Veranstaltet wurde das dreitägige Treffen der Wissenschaftler*innen und Stakeholder zum Thema „Plötzlicher Herztod und Wiederbelebung“ vom Verein PULS in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Rat für Wiederbelebung (ARC) und dank der großzügigen Unterstützung u.a. der Arbeiterkammer und der Stadt Wien. Die Teilnehmer*innen konnten sich bei Vorträgen, Besprechungen und Beratungen zur Weiterentwicklung von lebensrettenden Systemen austauschen. Vor allem die für PULS so wichtige Vernetzung mit anderen ähnlichen Initiativen wurde damit weiter gestärkt.

„Es ist beeindruckend zu sehen, wie enthusiastisch die Teilnehmenden aus verschiedensten Nationen über das Thema Wiederbelebung diskutieren, und wie PULS dafür als professionelle Organisation einen Rahmen bieten kann“, fasst Dozent Schnaubelt die vergangenen Tage zusammen. Organisatorin Sabine Heider ergänzt: „PULS kann stolz sein, ein solches Event nicht nur nach Wien geholt zu haben, sondern auch erfolgreich international wahrgenommen zu werden.“

„Wien war schon immer eine zentrale Plattform in Europa, wenn es um Zusammenarbeit geht“, sagt auch der Vorsitzende des ARC, Joachim Schlieber und bekräftigt damit die Bedeutung für das ganze Bundesgebiet. „Der ARC als Dachorganisation für die Wiederbelebung in Österreich und Vertreterin des Europäischen Rates für Wiederbelebung in Österreich setzt sich nachdrücklich für ein gemeinsames Vorgehen im Kampf gegen den Plötzlichen Herztod ein“.

Praterfest 2024

Ein tolles Praterfest 2024 ist wieder vorbei. Als Teil der Leistungsschau der Helfer Wiens konnten wir bei idealen Wetterbedingungen am 1. Mai wieder viele Interessierte bei unserem Stand begrüßen. Auch heuer durften wir wieder den Wiener Bürgermeister Dr. Michael Ludwig an unserem Stand begrüßen, der mit großem Interesse die Arbeit von PULS verfolgt.

Hohes Interesse an Wiederbelebungs-Training

Unser ganzes Team, bestehend aus unseren Freiwilligen, Hauptamtlichen und Wahlfach-Studierenden, war bis zum Schluss gefordert, Besucherinnen und Besuchern aller Altersgruppen die Herzdruckmassage und den Umgang mit Laien-Defis näherzubringen.

Sabine Heider wird BLS-Instruktorin

Am 5. April hat Sabine Heider nun die BLS-Instruktor-Ausbildung beim RCUK (Resuscitation Council UK) abgeschlossen. Mit dieser Ausbildung kann sie von jetzt an als zertifizierte Instruktorin BLS-Schulungen abhalten. Für PULS bedeutet das einen weiteren Ausbau der Qualitätsstandards und einen großen Schritt zur Professionalisierung und Standardisierung des Schulungswesens.

Reanimationsschulung bei der WBA

Vor Kurzem veranstaltete der Verein PULS eine Reanimationsschulung in der Wiener Bildungsakademie (WBA). Da viele zukünftige politische Entscheidungsträger daran teilnahmen, wurde von unserem Vortragenden Christian Bader die Chance genutzt um wichtige Punkte, auch PULS betreffend, zu thematisieren. Unter anderem das Nachnutzungskonzept der Telefonzellen und das Lebensretter System. Auf hohem Niveau wurde auch über neue Defi-Standorte, die rund um die Uhr verfügbar sind, diskutiert.

Praktisches Reanimationstraining

Anschließend gab es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, selbst an den Reanimationspuppen zu üben und Fragen zu stellen. Mit Unterstützung der Studentinnen und Studenten der Medizinischen Universität Wien, im Rahmen des Wahlfachs von PULS, war die Schulung ein voller Erfolg!

Vorstellung der neuen PULS-Kampagne 2024/25

Am 10. April war die Werbeagentur Lumsden & Friends zu Besuch im PULS-Büro. In einer Präsentation haben sie mehrere Konzepte für die neue Kampagne 2024/25 vorgestellt. Die Entscheidung für eine dieser unglaublich kreativen Ideen ist nicht leichtgefallen, aber schlussendlich konnte eines der Konzepte als Gewinner hervorgehen.

Ab wann die neue Kampagne zu sehen sein wird entscheidet sich in den nächsten Tagen, es wird also spannend! Und was das Design angeht: Lasst euch überraschen!

Wollt ihr euch die Kampagnen der letzten Jahre anschauen, klickt hier: https://www.puls.at/projekte-kampagnen/

PULS-Vorstandsmitglied zu Besuch bei RAD

Im März 2024 war Dr. Mario Krammel, der 1. Geschäftsführende Präsident vom Verein PULS, zu Besuch bei der German Resuscitation Academy (RAD) am UKSH Institut für Rettungs- und Notfallmedizin IRUN. Dort durfte er das Wiener Polizei First Responder Projekt, das von PULS in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien und in Zusammenarbeit mit der Berufsrettung Wien ins Leben gerufen wurde, vorstellen.

RAD

Die Resuscitation Academy Deutschland (RAD) hat es sich zum Ziel gemacht, das Outcome nach einem präklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand systematisch und nachhaltig zu verbessern. Dafür wird das 2008 in Seattle/King County, USA, entwickelte 10-Schritte-Programm von Mickey Eisenberg verwendet.

Wiener Polizei First Responder Projekt

Im Jahr 2013 wurde das Wiener Polizei First Responder Projekt ins Leben gerufen. Seitdem wurden viele Polizeiräumlichkeiten und vor allem auch Streifenwagen mit Defibrillatoren ausgestattet und die Polizeibediensteten in Reanimationsmaßnahmen geschult. Im Falle eines Herzstillstandes wird neben der Rettung auch die Polizei alarmiert und kann gegebenenfalls als ersteintreffendes Fahrzeug mit geschultem Personal somit solange die Reanimation durchführen, bis die Rettung eintrifft und die Überlebenswahrscheinlichkeit erhöhen. Durch die Einbindung der Wiener Polizei in die Rettungskette bei einem plötzlichen Herztod konnten bei mehr als 7000 Einsätzen seit Beginn des Projekts viele Leben gerettet werden.

Renate Holzwarth verlässt PULS – eine persönliche Nachricht

Nach drei unglaublich bereichernden und intensiven Jahren ist es für mich Zeit, Abschied zu nehmen.
Als ich im Jänner 2021 bei PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes begann, war mir bewusst, wie wichtig das gemeinsame Ziel ist: die Bekämpfung des plötzlichen Herztodes.
Was ich in dieser Zeit erfahren, gelernt und erlebt habe, übertraf all meine Erwartungen.
Jeder Tag bei PULS war erfüllt von Engagement, Freude und dem unermüdlichen Bestreben, Leben zu retten. Ich durfte Seite an Seite mit Menschen arbeiten, die nicht nur Kolleginnen und Kollegen waren, sondern wahre Weggefährten wurden. Die Leidenschaft und der Einsatz für diese wichtige Sache haben mich tief berührt und inspiriert.

Gemeinsam haben wir viel erreicht: Wir haben die Organisationsstrukturen im Verein neu gedacht, etabliert bzw. effizient gemacht, den Verein professionalisiert und unermüdlich Aufklärungsarbeit geleistet, die Öffentlichkeit sensibilisiert sowie viele wichtige Schritte unternommen, um die Risiken des plötzlichen Herztodes zu minimieren.

Auch wenn ich nun neue Wege gehe, bleibt mein Herz eng mit dem Verein und seiner Mission verbunden.
Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam erlebt und aufgebaut haben, und ich weiß, dass diese wichtige Arbeit mit der gleichen Leidenschaft weitergeführt wird.

Ich möchte mich ganz HERZlich bei euch allen bedanken: für eure Unterstützung, eure Freundschaft und die unzähligen Stunden, die wir der Bekämpfung des plötzlichen Herztodes gewidmet habt.
Ich bin sehr dankbar, dass ich ein Teil von PULS sein durfte.

Abschied zu nehmen, fällt mir nicht leicht, aber ich verlasse den Verein mit vielen schönen Erinnerungen und der Gewissheit, dass unsere Wege sich immer wieder kreuzen werden.
Ich freue mich darauf, von euren künftigen Erfolgen zu hören und bin überzeugt, dass der Verein PULS weiterhin große Wirkung erzielen und viele Leben retten wird.

Eure
Renate

sicherheitsfest
Auszeichnung beim Veronika-Fialka-Moser-Diversitäts-Preis

Auszeichnung beim Veronika-Fialka-Moser-Diversitäts-Preis

Das Projekt von PULS-Mitgliedern zur Diversität von Reanimationspuppen bei der Schulung von Laien konnte beim diesjährigen Veronika-Fialka-Moser-Diversitäts-Preis der Medizinischen Universität Wien in der Kategorie „Engagement“ den 2. Platz belegen. Ziel des Preises ist es, Vielfalt sichtbar zu machen und Leistungen im Bereich Diversität zu honorieren. Der Preis ist nach Veronika Fialka-Moser, Professorin für Physikalische Medizin, benannt, um ihre langjährigen Verdienste im Bereich Diversity Management an der MedUni Wien zu würdigen.

Bereits im Jahr 2021 wurde ein PULS-Projekt unter der Führung von Priv.-Doz. DDr. Sebastian Schnaubelt zur Schulung von Wiederbelebung für geflüchtete Menschen mit dem 1. Platz ausgezeichnet. 

Beim jetzt prämierten Projekt soll die Verwendung von verschiedenen Puppen beim Laienreanimationstraining untersucht werden. Weltweit wurden und werden bisher fast ausschließlich Puppen verwendet, die einem jungen, schlanken, durchtrainierten, weißen Mann ähneln – also in den wenigsten Fällen tatsächlich die Person, die „im echten Leben“ einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden wird. Zusätzlich ist gut dokumentiert, dass Frauen und Personen mit dunkler Hautfarbe im Ernstfall signifikant weniger oft durch Laien reanimiert werden. Daher gehen wir davon aus, dass die fehlende Diversität bei Puppen bei Laientrainings einen Einfluss auf den Beginn der Laienreanimation, und damit auf die Überlebenswahrscheinlichkeit dieser Gruppen hat. Daher wäre es wichtig, dass bei Schulungen sowohl männliche als auch weibliche Puppen, sowie mit unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlichem Alter, und mit unterschiedlichem Körperbau verwendet werden; als Mix, der die gegenwärtige diverse Gesellschaft besser abbildet als bisher.

PVÖ bekommt Wiener Schrank

Vor Kurzem konnte ein weiterer Wiener Schrank in Betrieb genommen werden. PULS-Geschäftsführer Herbert Willer hat den neuen Wiener Schrank an den PVÖ Wien, vertreten von Landesgeschäftsführerin Michaela Sramek, übergeben. Für PVÖ-Landespräsident Harry Kopietz ist es besonders wichtig, dass der PVÖ Wien gegen den plötzlichen Herztod gewappnet ist. Auch für PULS ist es ein weiterer Schritt im Kampf gegen den plötzlichen Herztod!

Praktische Funktionen konnten PVÖ überzeugen

Durch den Wiener Schrank ist der darin befindliche Defi unter anderem gegen Wettereinwirkungen geschützt und wird überwacht. Selbst wenn der Defi verwendet wird, wird durch die daran angebrachte PULS Lost&Found Fundservice Versicherungskarte gewährleistet, dass der Defi wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückfinden kann. Ansonsten ist der Defi durch die Versicherungskarte gegen Diebstahl und Vandalismus versichert. Die vielen praktischen Funktionen waren für den PVÖ überzeugend – somit ist nun auch das PVÖ-Landesbüro in Wien herzsicher!