Renate Holzwarth verlässt PULS – eine persönliche Nachricht

Nach drei unglaublich bereichernden und intensiven Jahren ist es für mich Zeit, Abschied zu nehmen.
Als ich im Jänner 2021 bei PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes begann, war mir bewusst, wie wichtig das gemeinsame Ziel ist: die Bekämpfung des plötzlichen Herztodes.
Was ich in dieser Zeit erfahren, gelernt und erlebt habe, übertraf all meine Erwartungen.
Jeder Tag bei PULS war erfüllt von Engagement, Freude und dem unermüdlichen Bestreben, Leben zu retten. Ich durfte Seite an Seite mit Menschen arbeiten, die nicht nur Kolleginnen und Kollegen waren, sondern wahre Weggefährten wurden. Die Leidenschaft und der Einsatz für diese wichtige Sache haben mich tief berührt und inspiriert.

Gemeinsam haben wir viel erreicht: Wir haben die Organisationsstrukturen im Verein neu gedacht, etabliert bzw. effizient gemacht, den Verein professionalisiert und unermüdlich Aufklärungsarbeit geleistet, die Öffentlichkeit sensibilisiert sowie viele wichtige Schritte unternommen, um die Risiken des plötzlichen Herztodes zu minimieren.

Auch wenn ich nun neue Wege gehe, bleibt mein Herz eng mit dem Verein und seiner Mission verbunden.
Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam erlebt und aufgebaut haben, und ich weiß, dass diese wichtige Arbeit mit der gleichen Leidenschaft weitergeführt wird.

Ich möchte mich ganz HERZlich bei euch allen bedanken: für eure Unterstützung, eure Freundschaft und die unzähligen Stunden, die wir der Bekämpfung des plötzlichen Herztodes gewidmet habt.
Ich bin sehr dankbar, dass ich ein Teil von PULS sein durfte.

Abschied zu nehmen, fällt mir nicht leicht, aber ich verlasse den Verein mit vielen schönen Erinnerungen und der Gewissheit, dass unsere Wege sich immer wieder kreuzen werden.
Ich freue mich darauf, von euren künftigen Erfolgen zu hören und bin überzeugt, dass der Verein PULS weiterhin große Wirkung erzielen und viele Leben retten wird.

Eure
Renate

sicherheitsfest
Auszeichnung beim Veronika-Fialka-Moser-Diversitäts-Preis

Auszeichnung beim Veronika-Fialka-Moser-Diversitäts-Preis

Das Projekt von PULS-Mitgliedern zur Diversität von Reanimationspuppen bei der Schulung von Laien konnte beim diesjährigen Veronika-Fialka-Moser-Diversitäts-Preis der Medizinischen Universität Wien in der Kategorie „Engagement“ den 2. Platz belegen. Ziel des Preises ist es, Vielfalt sichtbar zu machen und Leistungen im Bereich Diversität zu honorieren. Der Preis ist nach Veronika Fialka-Moser, Professorin für Physikalische Medizin, benannt, um ihre langjährigen Verdienste im Bereich Diversity Management an der MedUni Wien zu würdigen.

Bereits im Jahr 2021 wurde ein PULS-Projekt unter der Führung von Priv.-Doz. DDr. Sebastian Schnaubelt zur Schulung von Wiederbelebung für geflüchtete Menschen mit dem 1. Platz ausgezeichnet. 

Beim jetzt prämierten Projekt soll die Verwendung von verschiedenen Puppen beim Laienreanimationstraining untersucht werden. Weltweit wurden und werden bisher fast ausschließlich Puppen verwendet, die einem jungen, schlanken, durchtrainierten, weißen Mann ähneln – also in den wenigsten Fällen tatsächlich die Person, die „im echten Leben“ einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden wird. Zusätzlich ist gut dokumentiert, dass Frauen und Personen mit dunkler Hautfarbe im Ernstfall signifikant weniger oft durch Laien reanimiert werden. Daher gehen wir davon aus, dass die fehlende Diversität bei Puppen bei Laientrainings einen Einfluss auf den Beginn der Laienreanimation, und damit auf die Überlebenswahrscheinlichkeit dieser Gruppen hat. Daher wäre es wichtig, dass bei Schulungen sowohl männliche als auch weibliche Puppen, sowie mit unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlichem Alter, und mit unterschiedlichem Körperbau verwendet werden; als Mix, der die gegenwärtige diverse Gesellschaft besser abbildet als bisher.

PULS bekommt Neuzugang in der Geschäftsführung

Mit Februar hat PULS einen weiteren wichtigen personellen Neuzugang bekommen – Herbert Willer! Er übernimmt ab sofort die operative Geschäftsleitung bei PULS und ergänzt somit den bestehenden geschäftsführenden Vorstand des Vereins.

Aus seiner bisherigen Berufslaufbahn bringt er ein breitgefächertes Vorwissen mit. Seine Karriere begann bei Philips, wo er in verschiedenen Abteilungen und zuletzt in leitenden Funktionen gearbeitet hat. Als Ausgleich zum Beruf war er seit seinem 19. Lebensjahr freiwillig als Sanitäter beim Samariterbund tätig. Nach 17 Jahren bei Philips machte er dann sein Hobby zum Beruf und brachte seine Erfahrungen und Kompetenzen hauptberuflich beim Samariterbund in Niederösterreich ein, wo er Strukturen schaffte und neue Projekte implementierte. Bis 2021 war Herbert Willer aktiver Notfallsanitäter im Rettungs- und Notarztdienst.

Wir freuen uns, dass Herbert Willer nun zum PULS-Team gehört – Willkommen!

Reanimationstraining bei Physio Austria

Am 25. Jänner war PULS im Rahmen eines Reanimationstrainings vor Ort bei Physio Austria, dem Bundesverband für Physiotherapeut*Innen. Dabei hatten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten die Möglichkeit, ihr Wissen über den plötzlichen Herztod und Wiederbelebungsmaßnahmen aufzufrischen und zu erweitern.

Nach einer kurzen theoretischen Einschulung von PULS-Mitarbeiterin Sabine Heider zum Thema Herzdruckmassage und Umgang mit dem Defi konnten die 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgeteilt in drei Gruppen ihr Wissen praktisch an Übungspuppen testen. Dabei hatten sie auch die Gelegenheit, etwaige Unklarheiten zu beseitigen und Fragen zu stellen.

Lost & Found Versicherungskarte

Neue Innovation – Ortungskarte mit Versicherungsschutz für externe Defis

In Zusammenarbeit mit KISS IT hat der Verein PULS die Lost & Found Fundservice Versicherungskarte entwickelt. Dabei handelt es sich um ein elektronisches Ortungsmodul in der Größe einer Kreditkarte. Mit dieser Karte kann der Defibrillator auch in Innenräumen geortet werden. Zugleich besitzt der Defibrillator dadurch eine Kaskoversicherung gegen Diebstahl und Vandalismus.

Praktische Funktionen für externe Defis

Jeder Defi-Betreiber kann seinen Defi nun ganz einfach gegen Vandalismus und Diebstahl versichern, indem er mittels Seriennummer des Defis eine eigene Lost & Found Fundservice Sicherheitskarte anfordert. Die Versicherungskarte ist daraufhin für zwei Jahre gültig. Diese neue Innovation ermöglicht es, externe Defis im Smarten Definetzwerk sichtbar zu machen und sowohl indoor als auch outdoor live zu verfolgen. Genauso wie beim Wiener Schrank kann nun zu jeder Zeit festgestellt werden, wo sich der Defi befindet. Außerdem enthält die Ortungskarte einen QR-Code, mit dem die Kontaktdaten des jeweiligen Betreibers in Erfahrung gebracht werden können. Durch diese innovativen Funktionen kann gewährleistet werden, dass der Defi nach erfolgter Verwendung wieder zu seinem ursprünglichen Standort zurückfindet.

Vorteile für Lebensretter-App und Rettung

Aber nicht nur für den Betreiber, sondern auch für die Lebensretter bringt die Sicherheitskarte entscheidende Vorteile mit sich. Denn durch die Live-Standortverortung findet die von der Lebensretter-App alarmierte Person auch zu 100% zu dem Defi, der über die App angepeilt wird. Somit kann ohne unnötige Umwege und Zeitverlust schnellstmöglich Hilfe geleistet werden. Ebenso profitiert die Rettung von dieser Funktion, denn die Leitstelle kann bei Bedarf auch auf den Defi-Standort zugreifen und das Rettungspersonal ohne Umwege an den richtigen Einsatzort schicken, wenn sich der Defi schon bei der betroffenen Person befindet.

Für genauere Informationen zum Leistungsumfang der Versicherung und zur Bestellung einer eigenen Lost & Found Fundservice Ortungskarte, benutzen Sie bitte den Link: https://www.kiss-it.io/product/puls-kiss-security-card/

PULS beim Vernetzungstreffen des Österreichischen Rates für Wiederbelebung (ARC) für Laienreanimation in Innsbruck

PULS beim Vernetzungstreffen des Österreichischen Rates für Wiederbelebung (ARC) für Laienreanimation in Innsbruck

Am 14. Jänner 2024 fand in Innsbruck ein Treffen österreichischer Initiativen für Laienreanimation und Aufklärung über den plötzlichen Herztod statt. Bei diesem Arbeitsmeeting, welches vom Österreichischen Rat für Wiederbelebung (ARC, www.wiederbelebung.at) organisiert wurde, fand ein Austausch von Vertreterinnen und Vertretern wichtiger österreichweiter Initiativen statt. Es waren neben Mitgliedern von PULS und des ARC unter anderem auch der Young ARC, das Rote Kreuz Innsbruck, SINUS Linz, Drück mich! aus Graz, und die Interessensgemeinschaft Notfallmedizin Innsbruck (IGNI) vertreten.

Zusammenarbeit am Tag der Wiederbelebung

Ziel war neben einer Besprechung bisheriger Herausforderungen und Erfolge eine Diskussion zukünftiger gemeinsamer Zusammenarbeit hinsichtlich des jährlichen Tages der Wiederbelebung (World Restart a Heart Day, https://www.erc.edu/about/restart). PULS konnte sich durch die langjährige Expertise in Awarenessprojekten und Marketing einbringen, unter anderem wurde ein gemeinsamer Slogan und eine koordinierte Pressearbeit beschlossen. Initiativen, die sich anschließen möchten, können sich an office@wiederbelebung.at oder, vor allem jene, die in Wien beheimatet sind, an heider@puls.at wenden.

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Neue PULS-Mitarbeiterin Sabine Heider

Seit Jänner 2024 dürfen wir DGKP Sabine Heider, BA als neue Mitarbeiterin im PULS Büro begrüßen. Sie wird uns einerseits als Ausbildungsverantwortliche und auch in den Bereichen Public Relations und Fundraising unterstützen.

Vor ihrer Tätigkeit bei PULS war sie viele Jahre in der Intensivpflege in einem Wiener Krankenhaus tätig, wo sie zuletzt auch als Notfallbeauftragte arbeitete. Zusätzlich hat sie auch einen Abschluss im Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Durch ihre breitgefächerte Ausbildung ergänzt sie unser Team somit perfekt.

Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit, willkommen im PULS-Team!

Harry’s Charity Punsch für’s Herz – 14.12.2023

… Alle Jahre wieder … bat Harry Kopietz, anlässlich seines Geburtstages im Dezember zum „Charity-Punsch für´s Herz“. Wie immer folgten viele seiner Einladung und es gab ein geselliges Wiedersehen am Punschstand im Schlossquadrat beim Margaretenplatz.

Harry Kopietz ist davon überzeugt, dass ein persönliches Treffen, Unterhaltung und Punschtrinken wichtig sind, genauso wie auch die Spende und das Anliegen, den Verein PULS im Kampf gegen den plötzlichen Herztod zu unterstützen.

Wir bedanken uns ganz HERZlich für alle Spenden, die wir direkt beim Punsch und durch den Verkaufserlös des Punsches entgegennehmen durften. Ein Dank aber auch jene Unterstützerinnen und Unterstützer die nicht vor Ort sein konnten und daher ihre Spenden an PULS überwiesen haben. Wir dürfen gerne darauf hinweisen, dass Spenden auch weiterhin über die PULS-Homepage angenommen werden. Diese Online-Spenden sind steuerlich absetzbar, da wir das Finanzamt entsprechend darüber informieren können.

Mit dem Charity Punsch ist ein toller Jahresabschluss gelungen und wir hoffen sehr, dass auch zu Harry’s Chartiy Punsch 2024 wieder so viele treue und neue PULS-Unterstützerinnen und PULS-Unterstützer kommen werden.

Reanimationstraining für Menschen mit Migrationshintergrund

Dank der Einladung von Frau Conny Schrammel, der es ein besonderes Anliegen ist, das friedliche Miteinander zu fördern, durfte der Verein PULS am 8. Dezember ein Reanimationstraining für Menschen mit Migrationshintergrund abhalten. Vor Ort im Wiener Gemeindebau Josef-Bohmann-Hof in 1220 Wien haben rund 40 Personen teilgenommen. Aufgeteilt in mehrere Gruppen wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine besonders individuelle Betreuung gewährleistet.

Was tun bei plötzlichem Herzstillstand?

Unter der Leitung von PULS-Mitglied Benedikt Schnaubelt und der Unterstützung von vier engagierten Wahlfach-Studentinnen und Studenten wurden nach einer kurzen theoretischen Einführung die Wiederbelebungsmaßnahmen an einer Reanimationspuppe demonstriert. Anschließend bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen, um dann selbstständig die lebensrettenden Maßnahmen an den Übungspuppen durchführen zu können. Mit einer Zusammenfassung der zuvor gelernten Inhalte und einer Fragerunde wurde die Schulung abgerundet.

Weitere Informationen zum Verein PULS unter www.puls.at.

PULS-Verein bei der „Lebenslust“- Seniorenmesse

Auch dieses Jahr hatte der PULS-Verein wieder die Möglichkeit, den Seniorinnen und Senioren im Rahmen der „Lebenslust“- Messe am 19. Oktober eine Wissens-Auffrischung über die lebensrettenden Sofortmaßnahmen bei einem Herzstillstand zu geben. Die Seniorenmesse fand von 18. – 21. Oktober 2023 in der Messe Wien statt.

Was tun bei Herzstillstand?

Am 19. Oktober von 15:30 – 15:55 Uhr hielt Ing. Dr. Marco Neymayer für PULS auf der „Wissensbühne“ den spannenden Vortrag „Was tun bei Herzstillstand? – Reanimationsanleitung für Seniorinnen und Senioren“. Anschließend konnten die Besucherinnen und Besucher beim PVÖ-Wien Stand das zuvor Gehörte gleich in die Tat umsetzen und ein Reanimationstraining an Puppen, ausgestattet mit einem Trainingsdefibrillator, durchführen.