Gemeinsam für ein HERZsicheres Österreich
Ein wichtiges Gespräch für mehr Sicherheit im Ernstfall: PULS-Präsident Harry Kopietz, der geschäftsführende Präsident Sebastian Schnaubelt-Merrelaar und Geschäftsführer Herbert Willer trafen Bundesministerin Korinna Schumann und eine Mitarbeiterin ihres Kabinetts. Im Mittelpunkt stand die PULS-Initiative „HERZsicheres Österreich“: Defibrillatoren und verbindliche Wiederbelebungsstandards sollen überall dort selbstverständlich werden, wo viele Menschen arbeiten, trainieren und ihre Freizeit verbringen.
PULS fordert einen verpflichtenden Defibrillator in Betrieben ab 50 Mitarbeiter*innen sowie regelmäßige praktische BLS- und AED-Schulungen für betriebliche Ersthelfer*innen. Auch Sportstätten und Fitnessstudios sollen flächendeckend mit Defibrillatoren ausgestattet werden. Für Trainer*innen braucht es einheitliche Ausbildungsstandards und regelmäßige Auffrischungen in Wiederbelebung und Defibrillation.
Das Gespräch brachte einen wichtigen konkreten Schritt: Bundesministerin Schumann kündigte die Einrichtung einer Arbeitsgruppe mit Vertreter*innen ihres Ressorts, der Arbeitsmedizin, von Großbetrieben und PULS an. Auch die Forderungen für Sportstätten sollen weiter abgestimmt werden. Darüber hinaus wird ein Kontakt zur Österreichischen Apothekerkammer hergestellt.
Bundesministerin Schumann würdigte die langjährige Arbeit von PULS und dankte allen, die sich „mit Wissen, Einsatz und Leidenschaft dafür einsetzen, Leben zu retten“. PULS freut sich über diese Anerkennung und wird seine Erfahrung und fachliche Expertise aktiv in den weiteren Prozess einbringen. Denn wenn bei einem Herzstillstand jede Minute zählt, müssen rasches Handeln, ein erreichbarer Defibrillator und gut geschulte Helfer*innen überall zur Selbstverständlichkeit werden.

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