Kind mit Mini Anne © Verein Puls

Überlebenschancen

Durch kräftigen Druck in der Mitte des Brustkorbes und den raschen Einsatz eines Defis noch vor Eintreffen der Rettung können Zeugen eines Herzstillstands effizient Hilfe leisten.

  • Herzdruckmassage rettet Leben! © Sandra Trauner
    Herzdruckmassage rettet Leben!
    © Sandra Trauner

Obwohl in Österreich das Netz der Blaulichtorganisationen so dicht wie nirgends anders in Europa ist, liegt die Krankenhausentlassungsrate nach einem präklinischen Herzsstillstand in Wien derzeit lediglich bei elf Prozent.

 

Das heißt: Nur elf von 100 Patienten überleben einen plötzlichen Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses.

 

Bei einem leblosen Patienten nimmt die Überlebenswahrscheinlichkeit pro Minute um etwa zehn Prozent ab. Die rasche Hilfe durch Laien, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft, ist somit oft die einzige Möglichkeit, einen Menschen wieder ins Leben zurückzuholen.

 

Schon durch wenige Handgriffe können Zeugen von lebensbedrohlichen Zwischenfällen effizient Hilfe leisten und so die Überlebenswahrscheinlichkeit von derzeit elf Prozent auf mehr als 70 Prozent erhöhen.

 

Doch nur wenige trauen sich auch einzugreifen: Als Grund für die unterlassene Hilfeleistung wurde von Befragten in erster Linie die Angst vor Fehlern und Unwissenheit angegeben.

 

Dabei gilt in einem solchen Notfall: Nur Nichtstun ist falsch!

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