Mit Februar hat PULS einen weiteren wichtigen personellen Neuzugang bekommen – Herbert Willer! Er übernimmt ab sofort die operative Geschäftsleitung bei PULS und ergänzt somit den bestehenden geschäftsführenden Vorstand des Vereins.
Aus seiner bisherigen Berufslaufbahn bringt er ein breitgefächertes Vorwissen mit. Seine Karriere begann bei Philips, wo er in verschiedenen Abteilungen und zuletzt in leitenden Funktionen gearbeitet hat. Als Ausgleich zum Beruf war er seit seinem 19. Lebensjahr freiwillig als Sanitäter beim Samariterbund tätig. Nach 17 Jahren bei Philips machte er dann sein Hobby zum Beruf und brachte seine Erfahrungen und Kompetenzen hauptberuflich beim Samariterbund in Niederösterreich ein, wo er Strukturen schaffte und neue Projekte implementierte. Bis 2021 war Herbert Willer aktiver Notfallsanitäter im Rettungs- und Notarztdienst.
Wir freuen uns, dass Herbert Willer nun zum PULS-Team gehört – Willkommen!
https://www.puls.at/wp-content/uploads/2024/02/Willer_Herbert_1920x696_5.jpeg6961920Amelie Zotterhttps://www.puls.at/wp-content/uploads/2020/04/Puls_Logo_340x156.pngAmelie Zotter2024-02-05 11:18:552024-02-05 11:18:58PULS bekommt Neuzugang in der Geschäftsführung
Am 25. Jänner war PULS im Rahmen eines Reanimationstrainings vor Ort bei Physio Austria, dem Bundesverband für Physiotherapeut*Innen. Dabei hatten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten die Möglichkeit, ihr Wissen über den plötzlichen Herztod und Wiederbelebungsmaßnahmen aufzufrischen und zu erweitern.
Nach einer kurzen theoretischen Einschulung von PULS-Mitarbeiterin Sabine Heider zum Thema Herzdruckmassage und Umgang mit dem Defi konnten die 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgeteilt in drei Gruppen ihr Wissen praktisch an Übungspuppen testen. Dabei hatten sie auch die Gelegenheit, etwaige Unklarheiten zu beseitigen und Fragen zu stellen.
https://www.puls.at/wp-content/uploads/2024/02/PhysioAustria-Training_1920x696.jpg6961920Amelie Zotterhttps://www.puls.at/wp-content/uploads/2020/04/Puls_Logo_340x156.pngAmelie Zotter2024-02-01 16:55:032024-02-05 12:21:00Reanimationstraining bei Physio Austria
PULS beim Vernetzungstreffen des Österreichischen Rates für Wiederbelebung (ARC) für Laienreanimation in Innsbruck
Am 14. Jänner 2024 fand in Innsbruck ein Treffen österreichischer Initiativen für Laienreanimation und Aufklärung über den plötzlichen Herztod statt. Bei diesem Arbeitsmeeting, welches vom Österreichischen Rat für Wiederbelebung (ARC, www.wiederbelebung.at) organisiert wurde, fand ein Austausch von Vertreterinnen und Vertretern wichtiger österreichweiter Initiativen statt. Es waren neben Mitgliedern von PULS und des ARC unter anderem auch der Young ARC, das Rote Kreuz Innsbruck, SINUS Linz, Drück mich! aus Graz, und die Interessensgemeinschaft Notfallmedizin Innsbruck (IGNI) vertreten.
Zusammenarbeit am Tag der Wiederbelebung
Ziel war neben einer Besprechung bisheriger Herausforderungen und Erfolge eine Diskussion zukünftiger gemeinsamer Zusammenarbeit hinsichtlich des jährlichen Tages der Wiederbelebung (World Restart a Heart Day, https://www.erc.edu/about/restart). PULS konnte sich durch die langjährige Expertise in Awarenessprojekten und Marketing einbringen, unter anderem wurde ein gemeinsamer Slogan und eine koordinierte Pressearbeit beschlossen. Initiativen, die sich anschließen möchten, können sich an office@wiederbelebung.at oder, vor allem jene, die in Wien beheimatet sind, an heider@puls.at wenden.
Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay
https://www.puls.at/wp-content/uploads/2024/01/meeting-1015313_1280.jpg12801280Amelie Zotterhttps://www.puls.at/wp-content/uploads/2020/04/Puls_Logo_340x156.pngAmelie Zotter2024-01-21 00:48:422024-02-21 09:44:20PULS beim Vernetzungstreffen des Österreichischen Rates für Wiederbelebung (ARC) für Laienreanimation in Innsbruck
Seit Jänner 2024 dürfen wir DGKP Sabine Heider, BA als neue Mitarbeiterin im PULS Büro begrüßen. Sie wird uns einerseits als Ausbildungsverantwortliche und auch in den Bereichen Public Relations und Fundraising unterstützen.
Vor ihrer Tätigkeit bei PULS war sie viele Jahre in der Intensivpflege in einem Wiener Krankenhaus tätig, wo sie zuletzt auch als Notfallbeauftragte arbeitete. Zusätzlich hat sie auch einen Abschluss im Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Durch ihre breitgefächerte Ausbildung ergänzt sie unser Team somit perfekt.
Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit, willkommen im PULS-Team!
Live stream of prehospital point-of-care ultrasound during cardiopulmonary resuscitation – A feasibility trial
In einer kürzlich veröffentlichten Studie wurden die Herausforderungen in der präklinischen Forschung beschrieben und verschiedene Konzepte, welche bereits in Wien umgesetzt wurden, vorgestellt. Ein Teil des Autoren-Teams ist bei PULS tätig.
Diese Studie untersuchte die Durchführbarkeit der Verwendung einer Live-Übertragung von Ultraschallbildern während einer präklinischen Reanimation. Durch die Unterstützung der Telemedizin können erfahrene KollegInnen, welche sich zentral an einem anderen Ort befinden, bei der Auswertung der Ultraschallbilder helfen. Ein Teil des AutorInnen-Teams aus Wien engagiert sich bei PULS. Das primäre Ziel dieser Studie war die Auswertung, ob der Ultraschall mit telemedizinischer Unterstützung sicher in den Reanimationsalgorithmus integriert werden kann, und die Analyse der „hands-off-Zeit“ (= Pause in der keine Herzdruckmassage durchgeführt wird) vor, während, und nach der Ultraschalluntersuchung. Es konnte demonstriert werden, dass die Durchführung des Ultraschalls während der Rhythmusanalyse sicher möglich ist und dadurch keine zusätzlichen Pausen der Herzdruckmassage entstehen.
https://www.puls.at/wp-content/uploads/2025/03/michel-e-fSO8pdTu8Pk-unsplash-scaled_1.jpg6941914Christoph Veiglhttps://www.puls.at/wp-content/uploads/2020/04/Puls_Logo_340x156.pngChristoph Veigl2024-01-09 19:56:092025-03-18 12:47:38Live-Übertragung des Point-of-Care-Ultraschalls während einer präklinischen Reanimation – eine Machbarkeitsstudie
Reporting standard for describing first responder systems, smartphone alerting systems, and AED networks
In dieser kürzlich veröffentlichten Publikation wurde eine Übersicht bzw. ein Vorschlag zu jenen Daten vorgestellt, welche in der Beforschung von First-Responder-Systemen zur Behandlung von außerklinischen Kreislaufstillständen angegeben werden sollten. Dieses Konsensus-Statement wurde durch ein AutorInnen-Team aus 13 Ländern weltweit erstellt – ein Teil davon von PULS .
Vor mehr als 30 Jahren wurde durch den „Utstein-Style“ ein Mindestmaß an Angaben vorgestellt, welche in der Forschung rund um die Reanimation ausgewertet werden sollten. Diese wurden zuletzt 2015 aktualisiert, beschäftigten sich jedoch noch nicht mit First-Responder-Systemen. Daher wurden nun von internationalen ExpertInnen Datenpunkte vorgeschlagen, die in der First-Responder-Forschung angegeben werden sollten. Die AutorInnen konnten sich in einem mehrstufigen Diskussionsprozess auf 68 Kernelemente und 21 weitere Elemente in den folgenden fünf Kategorien einigen: First-Responder-Systeme, Alarmierung von First-Respondern, Technologie & Algorithmus, Datensammlung, und Defibrillatoren.
https://www.puls.at/wp-content/uploads/2025/03/glenn-carstens-peters-npxXWgQ33ZQ-unsplash-scaled_1.jpg6961920Christoph Veiglhttps://www.puls.at/wp-content/uploads/2020/04/Puls_Logo_340x156.pngChristoph Veigl2024-01-09 19:46:052025-03-18 12:49:26Einheitliche Angabe von Daten in der Forschung bei First-Responder-Systemen, Handy-Alarmierungen von First-Respondern und Defi-Netzwerken
… Alle Jahre wieder … bat Harry Kopietz, anlässlich seines Geburtstages im Dezember zum „Charity-Punsch für´s Herz“. Wie immer folgten viele seiner Einladung und es gab ein geselliges Wiedersehen am Punschstand im Schlossquadrat beim Margaretenplatz.
Harry Kopietz ist davon überzeugt, dass ein persönliches Treffen, Unterhaltung und Punschtrinken wichtig sind, genauso wie auch die Spende und das Anliegen, den Verein PULS im Kampf gegen den plötzlichen Herztod zu unterstützen.
Wir bedanken uns ganz HERZlich für alle Spenden, die wir direkt beim Punsch und durch den Verkaufserlös des Punsches entgegennehmen durften. Ein Dank aber auch jene Unterstützerinnen und Unterstützer die nicht vor Ort sein konnten und daher ihre Spenden an PULS überwiesen haben. Wir dürfen gerne darauf hinweisen, dass Spenden auch weiterhin über die PULS-Homepage angenommen werden. Diese Online-Spenden sind steuerlich absetzbar, da wir das Finanzamt entsprechend darüber informieren können.
Mit dem Charity Punsch ist ein toller Jahresabschluss gelungen und wir hoffen sehr, dass auch zu Harry’s Chartiy Punsch 2024 wieder so viele treue und neue PULS-Unterstützerinnen und PULS-Unterstützer kommen werden.
Die Rescue Panthers, ein Eishockeyverein, der aus Mitgliedern von Blaulichtorganisationen besteht, setzt ein starkes Zeichen für die Sicherheit der Wiener Bevölkerung: Im Rahmen zahlreicher Spendenaktionen – unter anderem ein Benefiz-Eishockeyspiel – wurde Geld für lebensrettende Defibrillatoren gesammelt. Nun fand die Übergabe der sechs Defis an die Wiener Polizei statt.
Die Kampagne „Im Herzen Wiener*in“ wurde in Kooperation mit dem Verein PULS ins Leben gerufen, um den plötzlichen Herztod innerhalb der Stadt Wien zu bekämpfen. Durch großzügige Spenden und die Unterstützung engagierter Partnerinnen konnten die Rescue Panthers einen Betrag von 11.000,- Euro sammeln.
Die gesammelten Spenden ermöglichten die Anschaffung von sechs Defibrillatoren, die zukünftig im Rahmen des First Responder Projektes in den Funkwagen sowie in anderen mobilen Einheiten der Polizei eingesetzt werden. Mario Krammel, der Präsident des Verein Puls und Chefarzt der Berufsrettung Wien zeigte sich erfreut: „Diese Maßnahme trägt dazu bei, die Reaktionszeit der Polizei bei medizinischen Notfällen zu verkürzen und die Stadt Wien noch herzsicherer zu machen.“
„Die Veranstaltung war nicht nur ein sportlicher Wettbewerb, sondern auch eine Gelegenheit für die Bevölkerung Wiens Danke zu sagen, sich zu engagieren und etwas Positives zu bewirken. Die breite Teilnahme und die großzügigen Spenden zeigen das starke soziale Engagement und die Solidarität innerhalb der Stadt Wien. Wir freuen uns, heute die Ergebnisse unserer Kampagne in Form von lebensrettenden Defibrillatoren an die Wiener Polizei übergeben zu können.“, sagte Thomas Merlin Burger, Präsident der Rescue Panthers.
Auch Ines Bürger, die Logistikleiterin der Polizei Wien lobte die gute Kooperation zwischen den Organisationen und meinte: „Ich freue mich auf eine Fortsetzung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit.“
Über die Rescue Panthers
Die Rescue Panthers sind ein Eishockeyverein, der 2018 gegründet wurde, um Mitgliedern von Blaulichtorganisationen die Möglichkeit zu bieten, organisationsübergreifend Sport zu treiben und gleichzeitig soziales Engagement in der Stadt Wien zu zeigen. Die Kampagne „Im Herzen Wiener*in“ wurde ins Leben gerufen, um im Kampf gegen den plötzlichen Herztod in Wien einen wesentlichen Beitrag zu leisten.
Über PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes
Der Verein PULS versteht sich als neutrale und überparteiliche Plattform, deren Mitgliederinnen und Mitglieder sich im Kampf gegen den plötzlichen Herztod engagieren. Es gilt Bewusstsein zu schaffen, Wiederbelebung zu unterrichten, und entsprechende Forschung voranzutreiben. PULS kooperiert mit Einsatzorganisationen, Universitäten, Fachgesellschaften sowie Partnern aus der Industrie. Alle Projekte basieren auf wissenschaftlichen Grundsätzen und entsprechen internationalen Leitlinien. Mehr unter: www.puls.at.
Puls, Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes PhDr. Andreas Lachner-Zenker MSc, MBA Zenker & Co Public Relations Tel.: 0664/ 2443242 presse@puls.at
Rescue Panthers Martina Forster, MSc Projektmanagerin der Rescue Panthers rescuepanthers@gmail.com 065047812369
v.l.n.r. BzI Sandro B., Dr. Mario Krammel, Präsident des Verein Puls und Chefarzt der Berufsrettung Wien, Thomas Merlin Burger, Präsident der Rescue Panthers, Martina Forster, MSc, Rescue Panthers, Mag. Ines Bürger, Polizei Wien und BzI Marco D.
https://www.puls.at/wp-content/uploads/2023/11/20231113_POLIZEI_Spenden-DeficPULS_Bader-6_1920x696.jpg6961920Renate Holzwarthhttps://www.puls.at/wp-content/uploads/2020/04/Puls_Logo_340x156.pngRenate Holzwarth2023-11-29 11:12:092025-04-15 10:14:19Die Rescue Panthers haben ein Herz für Wien: Weitere sechs lebensrettende Defis für die Wiener Polizei
Auch dieses Jahr hatte der PULS-Verein wieder die Möglichkeit, den Seniorinnen und Senioren im Rahmen der „Lebenslust“- Messe am 19. Oktober eine Wissens-Auffrischung über die lebensrettenden Sofortmaßnahmen bei einem Herzstillstand zu geben. Die Seniorenmesse fand von 18. – 21. Oktober 2023 in der Messe Wien statt.
Was tun bei Herzstillstand?
Am 19. Oktober von 15:30 – 15:55 Uhr hielt Ing. Dr. Marco Neymayer für PULS auf der „Wissensbühne“ den spannenden Vortrag „Was tun bei Herzstillstand? – Reanimationsanleitung für Seniorinnen und Senioren“. Anschließend konnten die Besucherinnen und Besucher beim PVÖ-Wien Stand das zuvor Gehörte gleich in die Tat umsetzen und ein Reanimationstraining an Puppen, ausgestattet mit einem Trainingsdefibrillator, durchführen.
https://www.puls.at/wp-content/uploads/2023/11/20231019_SeniorenmessecPULS_Kokoll-1_1920x696.jpg6961920Amelie Zotterhttps://www.puls.at/wp-content/uploads/2020/04/Puls_Logo_340x156.pngAmelie Zotter2023-11-28 14:01:382023-11-28 14:01:39PULS-Verein bei der „Lebenslust“- Seniorenmesse
Prehospital emergency medicine research by additional teams on scene – Concepts and lessons learned
In einer kürzlich veröffentlichten Studie wurden die Herausforderungen in der präklinischen Forschung beschrieben und verschiedene Konzepte, welche bereits in Wien umgesetzt wurden, vorgestellt. Ein Teil des Autoren-Teams ist bei PULS tätig.
Obwohl die initiale Versorgung eines Notfallpatienten einen erheblichen Einfluss auf die Prognose hat, wird der präklinischen Forschung aufgrund verschiedener Schwierigkeiten oft nur unzureichende Aufmerksamkeit gewidmet. Ein Problem bei der Betrachtung von retrospektiven Daten ist, dass sie das Risiko bergen, unvollständig zu sein. Daher werden vom Studienteam prospektive Konzepte vorgestellt, bei denen zusätzliche Teams direkt an der Einsatzstelle bei Notrufen eingesetzt werden, beispielsweise speziell alarmierte Supervisor-Einheiten oder Notarzt-Studien-Fahrzeuge. Der Artikel gibt Einblicke in die Entwicklung, die aktuelle Situation und die Erfahrungen, die bei der Überwindung bestimmter Hindernisse und der Nutzung bestehender und neuer Hilfsmittel in Wien gemacht wurden. Das Ziel ist es, andere Forschungsgruppen, die noch keine entsprechenden Erfahrungen haben, bei der Planung zukünftiger Studien in der Präklinik zu unterstützen.
https://www.puls.at/wp-content/uploads/2025/03/camilo-jimenez-vGu08RYjO-s-unsplash-scaled_1.jpg6951917Christoph Veiglhttps://www.puls.at/wp-content/uploads/2020/04/Puls_Logo_340x156.pngChristoph Veigl2023-11-24 12:39:382025-03-18 12:29:07Forschung in der Präklinik durch zusätzliche Teams vor Ort – verschiedene Konzepte und Lernpunkte
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